Programmieren, einfach anfangen ...

Teach Yourself Programming in Ten Years

von Peter Norvig:
Englisch (Original)
Deutsch (Übersetzung)

Die Entdeckung der Langsamkeit

von Sten Nadolny
Rezension: de.wikipedia.org

In Software-Projekten gibt es drei Geschwindigkeiten. Diese lauten in absteigender Reihenfolge:
"schnell", "langsam", "hastig"
Wenn ich irgendwo zu Hilfe gerufen werde, dann ist meine erste Maßnahme die Geschwindigkeit von "hastig" auf "langsam" zu steigern.

Die Unterscheidung zwischen "hastig" und "langsam" wird von Sten Nadolny in seinem Buch sehr gut verdeutlicht.

Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten

von Robert M. Pirsig
Rezension: scienceblogs.de

Das Buch handelt vom Wissens-Erwerb und Wissens-Anwendung.
Außerdem zieht sich "Scheitern als Chance" als roter Faden durch das Buch.

Was ist Objektorientierung?

und was ist prozedurale Programmierung?

Den Unterschied zwischen Objektorientierung und Prozedural den gibt es nicht nur in der IT, den gibt es auch auf dem Bau, im Maschinenbau oder in der Literatur.

Prozedurale Literatur ist wie (kleine) Kinder erzählen. Erst passiert das, dann macht der das, danach passiert das, dann der ...
Die Erzählung läuft fast in Echtzeit ab.

Objektorientierte Literatur ist wie großes Kino. Zuerst werden die Akteure in ihrem alltäglichen Umfeld gezeigt und beschrieben. Dann passiert etwas, was diese Personen zusammenbringt und ab da wird die Handlung ganz wesentlich von den Interaktionen der Akteure getrieben und nur ein klein wenig durch äußere Eingriffe.

So ist es nun auch in der IT. Prozedural programmieren kann jeder lernen (erst das, dann das, danach das). Bei der Objektorientierung fängst Du nicht mit der Handlung an, sondern mit den Akteuren (Klassen und Objekte). Zunächst werden die Klassen definiert (d.h. Programmiert), dann passiert etwas, das Programm wird gestartet (oder der Benutzer drückt einen Knopf), die Klassen erzeugen Objekte und dann wird der Programmfluss durch die Interaktion der Objekte getragen, allerdings mit Eingriffen von außen, schließlich sitzt ja (oftmals) ein Benutzer vor dem Programm.

Und es ist wie in der Literatur:

  • wenn Du die Akteure sorgfältig gestaltet hast, dann läuft danach die Handlung von alleine ab,
  • aber nicht jeder kann eine Geschichte interessant erzählen.